VfB Oldenburg: Trainer Alexander Kiene verlässt den Klub

Diese Amtszeit endet früher als erwartet: Alexander Kiene und der VfB Oldenburg gehen am Saisonende getrennte Wege. Das teilte der VfB am 1. Mai mit.

Trainer Alexander Kiene. Foto: Imago

Erst im Sommer 2019 war Kiene als Trainer zum VfB Oldenburg gestoßen – und nach wenigen Monaten ist klar: Die Amtszeit beim VfB wird kürzer als erwartet. Zum Saisonende – und damit wohl ziemlich bald – wird Kiene den Klub verlassen. Man habe sich in den Gesprächen nicht auf eine Zusammenarbeit für die kommende Saison einigen können, teilt der VfB mit. Das sei „natürlich schade“, so Kiene. „Wir sind gut in das Jahr gestartet, hatten einen sehr guten Teamspirit und einen intensiven Konkurrenzkampf. Ich bin total davon überzeugt, dass wir noch viel erreicht hätten.“

Im Februar habe man viele Gespräche geführt, aber irgendwie passte die Perspektive nicht mehr. „Ich möchte mich für die Zukunft neu orientieren und strebe den nächsten Schritt meiner Trainerlaufbahn an“, so Kiene.

Gerade erst im vergangenen Jahr hatte der 42-Jährige den Lehrgang zum Fußballlehrer abgeschlossen. Am 23. Februar 2020 fand das bisher letzte Spiel des VfB statt – es endete 3:1 gegen Rehden. Angesichts der Situation dürfte das vermutlich auch schon die letzte Partie für Kiene und den VfB gewesen sein. „Mir fehlt ehrlicherweise die Fantasie, wie man zu einer Fortsetzung finden will“, so Kiene über die Situation. Möglicherweise ab dem Spätsommer könne es mit dem Fußball weitergehen – aber dann eben nicht mehr in dieser Konstellation.

Mit Kiene verlässt auch Co-Trainer Dennis Offermann den Klub.

Völlig unvorbereitet war der VfB angesichts der Gespräche wohl nicht. Man stehe bereits mit potenziellen Nachfolgern in Kontakt, so Frank Claaßen, Sportlicher Leiter beim VfB.

Unter Kiene machte der VfB 23 Ligapiele (1,5 Punkte im Schnitt). Mit 34 Punkten liegt der VfB in der Tabelle auf Platz 9 und damit jenseits von Auf- oder Abstiegsregionen.

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