VfB Lübeck darf in die 3. Liga aufsteigen

Der VfB Lübeck ist zurück in der 3. Liga. Foto: Imago

Die Entscheidung muss formal noch bestätigt werden, aber der Norddeutsche Fußballverband (NFV) hat die Grundlagen geschaffen: Der VfB Lübeck darf als Aufsteiger in die 3. Liga.

Artikelbild: Die Lohmühle in Lübeck. Foto: Imago

Gespielt wird in der Regionalliga Nord nicht mehr. Die Saison wird abgebrochen. Und Meister und damit Aufsteiger wird der VfB Lübeck. Diese Entscheidung traf der NFV nun trotz aller Diskussionen.

Ursprünglich war es Wunsch der Liga, dass der Zweitplatzierte VfL Wolfsburg II in Entscheidungsspielen die Möglichkeit haben sollte, den Aufstieg selbst zu schaffen. Über dieses Votum setzte sich der NFV nun hinweg – nicht ganz grundlos. Denn der VfB Lübeck führt in grundsätzlich allen Wertungen die Nord-Staffel an. Nach der Quotientenregel, im direkten Vergleich, in der Hinrundentabelle – und vor dem Abbruch lag der VfB mit fünf Punkten vorn.

Alle Saisondaten des VfB Lübeck

So sah es am Ende auch der Verband, nachdem Lübeck Widerstand gegen jede Art von Aufstiegsspielen angemeldet hatte.

2004 war der VfB aus der 2. Bundesliga in die Regionalliga abgestiegen und hatte sich 2008 nicht für die neue 3. Liga qualifiziert. Es ist also auf dem Papier die Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse nach zwölf Jahren.

Das 2:1 gegen den Hannoverschen SC Anfang März war dann wohl vorerst das letzte Viertliga-Spiel für den VfB.

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