SSV Ulm trauert um Walter Kubanczyk

Der SSV Ulm 1846 Fußball trauert um seinen ehemaligen Spieler, Trainer und Weggefährten Walter Kubanczyk.

Er wurde am 1. Mai 1952 in Ulm geboren und wechselte zum 1. Juli 1968 vom TSV Langenau zum SSV Ulm 1846. Er spielte noch 1 Jahr in der A-Jugend des SSV, bevor er anschließend als 18-Jähriger in der Saison 1969/70 sofort in die 1. Mannschaft aufgenommen wurde. Walter Kubanczyk spielte von diesem Zeitpunkt an bis 1985 für den SSV Ulm 1846. Als aktiver Spieler stand er für keinen anderen Verein auf dem Platz.

Zweimal stieg er mit den Spatzen in die 2. Bundesliga auf und bestritt insgesamt 134 Partien in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. Er war nicht nur Stamm- und Führungsspieler, sondern auch jahrelang Kapitän und Taktangeber, nicht nur auf dem Spielfeld. Als technisch versierter Libero erlangte er in Ulm Legenden-Status.
Ehemalige Mitspieler sagen über „Kuby“ wie er genannt wurde, er habe die ganze Mannschaft oft nur per Augenkontakt dirigiert und kannte von allen Stürmen Stärken und Schwächen.

1979 gehörte er zum Kader der deutschen Nationalmannschaft der Amateure und bestritt zwei Spiele in der Olympia-Qualifikation.

Nach seinem Karriereende wurde er zunächst Co-Trainer und später Abteilungsleiter beim SSV Ulm 1846 und prägte den Verein so weitere fünf Jahre.
Anschließend trainierte er mehrere Vereine in der Bayernliga und der baden-württembergischen Oberliga, etwa den FC Gundelfingen oder den FV Biberach.

Mit großer Trauer und Bestürzung haben wir von seinem plötzlichen Tod erfahren.

In dieses schweren Stunden sind unsere Gedanken ganz bei seiner Familie. Der SSV Ulm 1846 Fußball wird Walter Kubanczyk stets ein ehrendes Andenken bewahren.

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