So arbeitet Eintracht Norderstedt in der Corona-Krise

Rasen Spielfeld

Bei Eintracht Norderstedt läuft wie überall nur ein eingeschränktes Programm. Seit Mitte März die Ligapause angekündigt wurde, trainieren die Spieler individuell.

Offiziell ist die Regionalliga Nord nur bis zum 19. April ausgesetzt – aber auch Klubchef Reenald Koch geht nicht von einem Start vor Mai aus. Die Spieler haben vom Trainerteam daher ein invididuelles Programm mit nach Hause bekommen.

Kritisch hatte Norderstedt schon den ursprünglichen Termin betrachtet: Ein Neustart der Liga ab dem 20. April wäre nach nur wenigen Trainingseinheiten ein völliges Glücksspiel gewesen – und in der Liga gibt es auch zahllose Nachholspiele.

Das alles bleibt vorerst völlig ungewiss. „Wir werden die Situation weiter beobachten“, so Jens Martens auf der Webseite des Klubs. „Wir hoffen natürlich, dass wir bald wieder zusammenarbeiten können. Wenn das weiterhin nicht geht, werden die Spieler weiter individuell arbeiten müssen.“

Angesichts der Lage greift aber auch bei der Eintracht das Prinzip Solidarität. Die gesamte Jugendabteilung des Klubs verzichte auf die Auszahlung der monatlichen Pauschalen. Auch die Liga-Spieler hätten sich angeschlossen und auf einen Teil des Gehalts verzichtet, heißt es.

Jetzt gibt es bei Norderstedt einen ganz neuen Weg. Athletiktraining via Videokonferenz! Nach einem virtuellen Treffen mit dem Spielerrat in der vergangenen Woche könne das für die nächste Zeit ein Mittel sein, um zumindest einen Teil der Arbeit „gemeinsam“ zu erledigen. „Wir werden zwei Mal in der Woche per Videokonferenz Athletiktraining machen. Das ist ein Pflichttermin für alle Spieler“, heißt es bei Norderstedt.

Man müsse für den Tag X, an dem die Liga wieder startet, topfit sein, um sich schnell wieder konzentrieren zu können.

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