Regionalliga Nordost: Energie Cottbus will Meisterrunde in Berlin

Berlin, Prenzlauer Berg, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark beim Spiel 1. FC Union Berlin – Stuttgarter Kickers, Bild: Wikipedia, Nutzer Eisern2009, Public domain

Wer könnte der aufstiegsberechtigte Klub aus der Regionalliga Nordost sein? Wer soll die Relegation gegen den Weststaffel-Vertreter spielen? Geht es nach den Ergebnissen der jüngsten Beratungen, wäre dies der 1. FC Lok Leipzig. Doch Energie Cottbus hat nun einen anderen Antrag gestellt.

Berlin, Prenzlauer Berg, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark beim Spiel 1. FC Union Berlin – Stuttgarter Kickers, Bild: Wikipedia, Nutzer Eisern2009, Public domain

In der Tabelle der Regionalliga Nordost liegen VSG Altglienicke und der 1. FC Lok Leipzig punktgleich mit 47 Punkten an der Tabellenspitze. Allerdings hat die Lok ein Spiel weniger, weswegen der Klub nach einer Quotienten-Regelung dann eben doch Spitzenreiter wäre.

Geht es nach dem Meinungsbild der Regionalliga, das der Verband jüngst einholte, so dürfte Lok die Relegationsspiele gegen den Vertreter der Regionalliga West bestreiten. Naturgemäß sehen das die Konkurrenten anders. Denn sportlich hätten natürlich auch Energie Cottbus oder Hertha BSC eine Chance. Aus dem Spitzen-Quintett hatte lediglich Fürstenwalde keinen Antrag auf Zulassung zur 3. Liga gestellt.

Die verbliebenen vier Klubs sollten nun eine Aufstiegsrunde spielen und den Aufsteiger so ermitteln. Das ist Kern eines Antrags, den der FC Energie am Montag dem Nordostdeutschen Fußballverband einreichte. Diese Idee käme zum Tragen, sollte die Regionalliga abgebrochen werden oder einfach auslaufen.

Der Teilnehmer an den Relegationsspielen würde demnach ausschließlich sportlich in einem fairen Wettstreit ohne Anwendung einer sogenannten „Quotientenregelung“ (norwegisches Modell) erfolgen. Die Durchführung des „Final-Four-Turniers“ sowie die Festlegung des Modus zur Ermittlung der jeweiligen Halbfinalgegner soll dem Nordostdeutschen Fußballverband obliegen, heißt es.

Sebastian König, Sportlicher Leiter des FC Energie: „Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass wir den Staffelsieger auf dem Rasen ermitteln möchten und damit für eine rein sportliche Entscheidung stehen. Auch in dieser besonderen Zeit erwarten wir einen fairen Umgang und erinnern an den sportlichen Grundsatz einer Entscheidungsfindung im Rahmen einer kompletten Spielzeit.“

Spielort einer solchen Aufstiegsrunde könnte Berlin sein. Der FC Energie schlägt den Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark vor, natürlich alles ohne Zuschauer, versteht sich.

Der Verband habe jetzt eine Woche Zeit, auf den Vorschlag zu reagieren.

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