Medienbericht: Auch Regionalliga Nordost will den Saisonabbruch

In den beiden Regionalliga-Staffeln West und Südwest gibt es klare Tendenzen, die Saison 2019/2020 zu beenden. Jetzt soll auch die Regionalliga Nordost dafür plädieren.

Wie u.a. die Potsdamer Neues Nachrichten melden, hätten sich Verband und Vereine am Dienstag darauf geeinigt, die Saison 2019/2020 nicht mehr aufzunehmen, sondern abzubrechen.

Dabei soll – wie in anderen Staffeln – auf Absteiger verzichtet werden, dafür aber Drittliga-Aufsteiger ermöglicht werden. Im Nordosten würde dazu der 1. FC Lok Leipzig nach der Quotientenregel zum Meister gekürt.

Mit 2,136 Punkten im Schnitt würde die Lok den aktuellen Tabellenführer VSG Altglienicke (2,043) verdrängen.

Pikante Note

Pikant ist, dass dabei der ebenfalls voll im Aufstiegsrenne steckende FC Energie Cottbus (1,956) hintenüberfallen würde. Dabei liegt Cottbus in der Tabelle real ja nur zwei Punkte hinter Altglienicke. Folgerichtig ist aus Cottbus schon heftige Kritik zu hören. Auf dem Tisch liegt die Idee eines Entscheidungsturniers, wie es in der West-Staffel gerade auch Essen und Oberhausen angeregt haben.

Ebenfalls schwierig: Zuletzt gab es Berichte über einen möglichen Aufstiegsverzicht der Lok. Dort gibt es angeblich Diskussionen über Stadion und Finanzierung. Entschieden ist nichts, aber allein die Debatte gibt dem Abbruchs-Szenario natürlich einen Beigeschmack.

Wie auch immer: Der Nordost-Meister muss sich ohnehin erst in einem Relegationsduell mit dem Staffelmeister aus dem Westen messen – das wäre nach Lage der Dinge der Sportclub Verl.

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