Koray Gökkurt wird im Sommer neuer Trainer beim ZFC Meuselwitz

Der ZFC Meuselwitz muss zur neuen Saison – wann auch immer die beginnen wird – einen neuen Trainer bestimmen. Und das ist nun geschehen: Koray Gökkurt wird Nachfolger von Heiko Weber.

Foto: Koray Gökkurt, ZFC Meuselwitz

Die Verantwortlichen beim ZFC Meuselwitz, allen voran Teammanager und Sportdirektor Frank Müller sowie Vize-Präsident Holm Pinder sind bei der Suche nach dem Nachfolger von Heiko Weber, der den Verein im Sommer verlässt, fündig geworden. „Wir haben eine gewaltige Anzahl Bewerbungen bekommen, mehrere, unserer Meinung nach geeignete Trainer, in die engere Auswahl einbezogen und zu Gesprächen eingeladen“, so Sportdirektor Frank Müller.

Aus allen ausgewerteten Gesprächen habe man dem Präsidenten diese Personalie vorgeschlagen.

Mit Koray Gökkurt komme nun ein völlig unvorbelasteter „Fremder“ zum ZFC. In Flensburg 1982 geboren und in Hamburg aufgewachsen, hatte es Gökkurt des Studiums der Sportwissenschaften wegen nach Köln verschlagen. Dort lebt er derzeit auch.

Da er seine aktive Laufbahn nach mehreren Knieoperationen früh beenden musste, hatte er sich schon frühzeitig für den Trainerjob entschieden. Der seit 2012 diplomierte Sportwissenschaftler (Thema der Abschlussarbeit: Talenterkennung und -selektion im professionellen Nachwuchsfußball am Beispiel der U19 Bundesliga West) hat reichlich Erfahrung in verschiedenen Bereichen gesammelt. So war er bis 2016 bei Fortuna Köln Trainer der U 19 und Leiter des Nachwuchszentrums. Dabei fungierte Gökkurt in der Saison 2014/15 unter Chefcoach Uwe Koschinat auch als Co-Trainer der Profimannschaft in der 3. Liga. Derzeit ist er administrativer Leiter sowie Scout des Nachwuchsleistungszentrums von Viktoria Köln.

Auch Auslandserfahrung kann Gökkurt vorweisen: In der Saison 2012/13 als Co-Trainer von Gert Engels bei der Nationalmannschaft von Mosambik und 2016 bis 2018 als Referent sowie Auslandsexperte für den DFB und den VfL Wolfsburg in China. Mit den 13 Jahren Trainererfahrung an der Linie sowie die gesammelter Expertise in den verschiedenen Bereichen des Fußballsports wird er nach der Meinung von Frank Müller den ZFC bereichern.

Der Vertrag gilt vorerst nur bis Sommer 2021, aber die Zusammenarbeit sei grundsätzlich längerfristig laufen, heißt es. Sofern die sportliche Entwicklung zufriedenstellend verlaufe, solle der Vertrag dann auch über mehr als eine Spielzeit hinaus verlängert werden.

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