Kassel zurück: Vier Aufsteiger in die Regionalliga Südwest

Das Auestadion in Kassel. Dort wird bald wieder Regionalliga gespielt. Foto: Imago

Die neue Regionalliga Südwest nimmt Formen an. Nachdem der 1. FC Saarbrücken sich Richtung 3. Liga verabschiedet, stehen vier Aufsteiger fest. Auch der KSV Hessen Kassel.

Das Auestadion in Kassel. Dort wird bald wieder Regionalliga gespielt. Foto: Imago

Wie Hessen Kassel mitteilt, habe sich die Gesellschafterversammlung der Regionalliga Südwest entschieden, vier Mannschaften in die Regionalliga aufsteigen zu lassen. Drei davon waren fast klar: Es sind die Oberliga-Teams Eintracht Stadtallendorf, der VfB Stuttgart II und der TSV Schott Mainz.

In den vergangenen Tagen hatte auch der KSV Hessen Kassel energisch um einen Aufstieg gekämpft. Hinter Stadtallendorf hatte Kassel zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs Platz 2 belegt. Die Chance auf den Aufstieg war da, weil neben den drei Oberliga-Meistern ein vierter Aufsteiger stets in Aufstiegsspielen ermittelt wird. Bei einem Saisonabbruch der Oberliga sollte dieser vierte Aufsteiger möglicherweise wegfallen.

Das Problem war grundsätzlicher Natur: Die Regionalliga verzichtet auf Absteiger. Eine Berücksichtigung aller grundsätzlich aufstiegsberechtigter Klubs würde die Liga deutlich wachsen lassen.

Kassel reagierte auf die Diskussion mit einem Offenen Brief und forderte energisch eine Lösung. Die wurde nun gefunden. Der vierte Aufsteiger wurde per Quotientenregelung ermittelt, es ist Hessen Kassel.

Die Regionalliga Südwest wird in der kommenden Saison also mit 22 Teams spielen. Vor dem 1. September wird es aber kaum losgehen. Das dürfte Kassel wenig interessieren, die Rückkehr nach zwei Jahren Hessenliga ist perfekt.

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