Energie Cottbus darf vorerst nur 1.000 Menschen ins Stadion lassen

Es deutet sich an, dass die Hygienekonzepte für die Zulassung von Fans in Stadien enge Grenzen setzen werden. In Cottbus erklärte die Stadt nun, dass im Stadion der Freundschaft maximal 1.000 Menschen Platz finden dürfen.

Foto: Wikipedia, Fotograf Sane, Verwendung unter CC BY-SA 3.0

Der FC Energie Cottbus darf bis mindestens 31. Oktober 2020 nur maximal 1.000 Menschen ins Stadion der Freundschaft lassen. Damit untersagte die Stadt Cottbus dem Klub eine Ausnahmeregelung, die bis zu 2.043 Fans vorsah.

In Brandenburg gilt nach wie vor eine klare Verfügungslage: Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern sind untersagt. Daran muss sich auch der FCE halten.

Zu den 1.000 Personen, die ins Stadion dürfen, werden dabei auch alle Spieler, Betreuer, Sicherheitspersonal oder Klubverantwortliche gezählt. Das reduziert die Zahl der zulässigen Fans auf etwa 850 Zuschauer.

Die Stadt teilte mit: „Für das vom FCE vorgelegte und medial ins Spiel gebrachte Hygienekonzept mit ca. 2.000 Zuschauern gibt es derzeit keine Rechtsgrundlage im Land Brandenburg. Das Gesundheitsamt hat die aktuelle Situation einschließlich der Rechtslage zu beurteilen. Über diese Sachlage ist der FC Energie u.a. am Freitag, 24.07.2020, per E-Mail durch das Gesundheitsamt in Kenntnis gesetzt worden. Eine Begehung am Mittwoch, 29.07.2020, im Stadion der Freundschaft konnte daher kein anderes Ergebnis haben, selbst wenn das vom Verein vorgelegte Hygienekonzept in sich schlüssig erscheint.“

Die ersten Testspiele des FC Energie könnten dazu dienen, um Erfahrungen mit dem Umgang der Hygienekonzepte zu sammeln, heißt es weiter.

Das Stadion der Freundschaft fasst sonst etwa 22.500 Menschen, davon immerhin 11.000 Sitzplätze.

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