Bonner SC plädiert für Saisonabbruch

Wie geht es weiter? Diese Frage stellen sich viele Fußballklubs (und Fans). Auch in den Fußballkreisen wird darüber gesprochen, welche Szenarien es geben könnte. Der Bonner SC hat für sich eine klare Haltung gefunden.

(Foto: Imago)

Der BSC reagiert auf eine Anfrage des Fußballkreises Bonn, der seine Klubs mit drei Szenarien konfrontierte und um ein Stimmungsbild bat.

Die drei Szenarien:

1) Soll der Spielbetrieb eingestellt werden (Saison wird beendet)?
2) Soll der Spielbetrieb unterbrochen werden (Spielbetrieb wird wieder aufgenommen)?
3) Soll die Saison eingefroren werden (Spielbetrieb wird ausgehend vom Status Quo im nächsten Jahr mit der Rückrunde fortgeführt)?

Auf seiner Homepage teilte der Regionalligist mit, dass zwar das grundsätzliche Interesse bestehe, Nachholtermine für die verlegten Spieltage zu finden und so die Spielzeit regulär zu beenden.

Aber insgesamt plädiert Bonn für Variante 1, also den Abbruch der Saison. Grundsätzlich gehe es dabei um die Eindämmung der Pandemie, wie BSC-Vorstand OIiver C. Daniels mitteilt. Aber „darüber hinaus sehen wir aufgrund der Platzkapazitäten und des Beginns der NRW-Sommerferien 2020 keine Möglichkeit einer vernünftigen Trainings- und Spielplangestaltung“, so der Klub.

Die kleine Einschränkung lautet: Sofern es eine Lockerung der Einschränkungen komme oder gar eine Entwarnung der Behörden gebe, „sollten wir uns mit der erforderlichen Sorgfalt und Vorsicht behutsam mit einem Trainings- und Freundschaftsspielbetrieb wieder auf Normal-Modus bringen und erst danach wieder dem Pflichtspielbetrieb mit all seinen Gegebenheiten hingeben“.

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