Bayerischer Sonderweg: Regionalliga soll fortgesetzt werden…

Symbolfoto Spielball.

Ist es Zufall, dass der Verband des DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch am Ende für eine Fortsetzung der Regionalliga-Saison gestimmt hat? Am Mittwochabend stimmten die Hälfte der Klubs für eine Fortsetzung, vier dagegen und fünf Klubs enthielten sich.

Am Donnerstag wird der Bayerische Fußballverband (BFV) die endgültige Entscheidung treffen.

Die Regionalliga Bayern hatte sich frühzeitig in der Corona-Krise für eine Fortsetzung der Saison stark gemacht. Auch nachdem alle anderen Ligen das anders entschieden hatten und praktisch keine Amateurklasse mehr spielt, ticken die Uhren in Bayern anders.

Am Ende war das Szenario mit einer Regionalliga-Staffel mit 22 Teams offenbar so beängstigend, dass neun Klubs lieber Geisterspiele bevorzugen. Für die Fortsetzung haben neben Memmingen der TSV Aubstadt, TSV Buchbach, VfB Eichstätt, VfR Garching, SV Heimstetten, 1. FC Nürnberg II, TSV Rain und der TSV 1860 Rosenheim gestimmt. Für eine Beendigung waren Viktoria Aschaffenburg, die SpVgg Bayreuth, der SV Wacker Burghausen und der FV Illertissen. 

In welcher Form die Regionalliga Bayern nun beendet werden kann, gibt es verschiedene Ideen – von einem Liga-Pokal oder Play-Offs ist die Rede. Der konkrete Weg wird aber erst im nächsten Schritt entschieden.

„Bei allen kontroversen Diskussionen der vergangenen Tage und Wochen haben die Regionalligisten jetzt nach einer sehr sachlichen und konstruktiven Aufarbeitung eine Entscheidung getroffen. Auch diejenigen Klubvertreter, die für einen Abbruch gestimmt haben, akzeptieren das Ergebnis in dieser Form und tragen es mit“, betonen die beiden Liga-Sprecher Robin Helmschrott (FC Augsburg II) und Markus Clemens (SV Schalding-Heining) und sehen dadurch die Geschlossenheit demonstriert.

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