1. FC Saarbrücken wartet auf den DFB-Pokal

Der 1. FC Saarbrücken ist in diesem Jahr DAS Überraschungsteam im DFB-Pokal. Im Halbfinale wartet Bayer Leverkusen, aber eben auch der Tabellenführer im Südwesten. Es ist eine bittersüße Zeit für die Saarbrücker.

Am Freitag teilte der DFB mit, dass das Endspiel im DFB-Pokal verschoben werde. Die Partie sollte eigentlich als Saisonabschluss am 23. Mai stattfinden. Einen neuen Termin gibt es nicht, geht ja auch nicht, denn das Pokalfinale muss ebenso wie der übrige Fußball darauf warten, was die Politik entscheidet.

Sicher gilt, dass das Finale und natürlich auch die beiden Halbfinal-Spiele ohne Zuschauer stattfinden müssen. Für Leverkusen oder den FC Bayern mag das emotional nicht so wichtig sein, aber Saarbrückens Fans verpassen so eine ziemlich einmalige Partie. Da hilft eine TV-Übertragung kaum.

Saarbrücken steckt seit vergangener Woche wieder im Training, obschon völlig unklar ist, wann die Regionalliga wieder startet. Der Fokus liege auch eher auf dem DFB-Pokal, wie Trainer Lukas Kwasniok gegenüber der „Bild“ sagt. „Das ist natürlich jetzt ganz klar im Hinblick auf das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Leverkusen. Denn wie und ob es in der Liga weitergeht, da bin ich mir absolut unsicher“, so Kwasniok.

Dass Saarbrücken nur Außenseiterchancen besitze, sei klar. Aber auch Düsseldorf, Karlsruhe oder Köln hätten erfahren müssen, dass es in Saarbrücken nicht leicht sei.

Mit Blick auf die Regionalliga und den möglichen Drittliga-Aufstieg bekräftigte Kwasniok die Haltung des Klubs. Es wäre „nicht erklärbar und nachvollziehbar“, wenn man bei einem Saisonabbruch um den Lohn der Arbeit gebracht würde.

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